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Hier werden bald ausführlichere Informationen über die Geschichte der Frau in der Schweizer Armee stehen. Von beginn an bis Heute...
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Frauen in der Armee - Geschichtlicher Rückblick
Im Jahre 1934 brach der Bundesratsbeschluss über den den passiven Luftschutz mit einer vielhundertjährigen Tradition: War die Landesverteidigung bis dahin reine Männersache gewesen, wurde ab sofort "jedermann", und damit war auch jede Frau gemeint, für "gehalten" erklärt, Aufgaben innerhalb der Luftschutzorganisationen zu übernehmen. Damit nicht genug. Am 3. April 1939 legte der Bundesrat ausserdem fest, dass in allen Hilfsdienstgattungen der Armee fortan auch freiwillige weibliche Hilfskräfte eingesetzt werden können.
So wurde 1940 der Frauenhilfsdienst, kurz FHD, ins Leben gerufen. 1941 leisteten bereits 23'000 Frauen Dienst. Als Späherinnen auf Fliegerbeobachtungsposten, als Telefonistinnen, Krankenschwestern und in vielen weiteren Funktionen unterstützten sie die Armee-Einheiten.
In den Nachkriegsjahren verlor der FHD jedoch an Bedeutung. Obwohl er 1948 seine erste eigene Rechtsgrundlage erhielt, blieb er, entegen den ausdrücklichen Wünschen nach Gleichstellung mit den diensttauglichen Männern, ein Teil des Hilfdienstes. Erst 1949 ging es mit dem Inkrafttreten der rechtlichen Grundlagen für regelmässige Ausbildungskurse aber wieder aufwärts. Doch der Posten eines Chefs der Dienststelle FHD blieb ab Dezember 1951 fast zwei Jahre lang unbesetzt. Erst im Juni 1953 übernahm Andrée Weitzel diese Funktion.
Auf eigenen Füssen
Nach einem Vierteljahrhundert, am 24. Mai 1959, endete mit der Einführung des Zivielschutzartikels schliesslich auch die Luftschutzpflicht für Frauen. Jetzt sah sich der Frauenhilfsdienst vollständig auf die eigene Anziehungskraft verwiesen.
Einen weiteren markanten Eckpunkt in der Geschichte des FHD bildete das Jahr 1976, als die Kommission für Fragen des FHD einen vom Bundesrat in Auftrag gegebenen Strategiebericht vorstellte. Darin wurde unter anderem vorgeschlagen, die Kaderpositionen des FHD-Chefs nur noch nebenamtlich zu besetzen. Gleichzeitig sollte die Amtsdauer auf fünf bis acht Jahre und ohne Mölgichkeit einer Wiederwahl begrenzt werden. Der FHD sollte überdies völlig vom Hilfdienst gelöst und in Frauendienst der Armee umbenannt werden.
Dies war der Stand der Diskussion, als am 6. September 1976 Johanna Hurni-Roesler zum ersten nebenamtlichen Chef des FHD ernannt wurde. Sie setzte in der Folge alle üblichen Informationsmittel ein, um für den Dienst beim HD zu werben. Sie modernisierte auch Uniform und Ausrüstung. Von politischer Seite wurde für die achtziger Jahre zudem eine "Totalrevison" des FHD angekündigt.
Vom FHD zum MFD und FDA
Als 1986 die Umwandlung vom FHD in den Militärischen Frauendienst (MFD) vollzogen wurde, bedeutete dies weit mehr als eine Umbenennung: Mit der rechtlichen Gleichstellung wurden die Frauen - wie zehn Jahre zuvor vorgeschlagen - aus dem Hilfsdienst herausgelöst und erhielten neue Möglichkeiten für den Einsatz und die Weiterausbildung, bei gleicher Gradstruktur wie bei den Männern.
Die Armeereform 95 öffnete den Frauen schliesslich weitere Wege in der Armee. Dabei wurde auch die Bezeichnung MFD in das heute noch gültige FDA - "Frauen in der Armee" - umgewandelt.
Frauen in der Armee heute
Seit 1994 leisten Frauen als gleichberechtigte Partner Dienst in der Schweizer Armee. Seit der Einführung der Armee Reform XXI stehen Frauen, bei entsprechender Eignung, alle Funktionen der Armee offen auch Kampffunktionen. Frauen und Männer leisten gemeinsam, je nach Funktion eine 18- oder 21 Wöchige Rekrutenschule. Auch werden die Frauen so wie die Männer an der entsrpechenden Waffe ausgebildet.
Die Zahl der Anmeldungen von Frauen, die Militärdienst leisten wollen, steigt von Jahr zu Jahr... Seit der Einführung der Armee XXI sind Frauen und Männer in der Armee gleichgestellt, beide haben die gleichen Rechte, aber auch die gleichen Pflichten!
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